Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

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Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon Muhe » 11.02.2018, 12:07

Hallo zusammen! Ich wollte gerne mal ein bisschen mit euch ĂŒber unserer Überlegungen quatschen, ein Hochdach nachzurĂŒsten. WĂ€re schön, wenn ihr aus euren reichen ErfahrungsschĂ€tzen beitragen könntet :g5

Also wir wollen ein Hochdach zum Schlafen. Wichtigste Voraussetzung ist, dass das H-Kennzeichen nicht darunter leiden darf. Aber ich denke, alle HochdĂ€cher, die passen wĂŒrden, sind ja zeitgemĂ€ĂŸ. Gibt es da trotzdem etwas zu beachten?

Dann die große Frage, welches Hochdach...

1. Faltdach: wĂ€re mir eigentlich am liebsten, weil ich dann bei zwei Metern Höhe bleiben kann (vorausgesetzt, ich lege ihn ein bssichen tiefer), und weil es optisch einfach schöner wĂ€re. Nachteil wĂ€re zunĂ€chst der höhere Preis und dass man immer wieder das Bett aufbauen bzw. umrĂ€umen muss. Außerdem hatten wir letzten Sommer an der dalmatinischen KĂŒste eine derart heftige Bora, dass wir ein Faltdach hĂ€tten einklappen mĂŒssen und uns dann erst zu dritt in das untere Bett hĂ€tten quetschen mĂŒssen. Außerdem ist es nicht isoliert und eine zusĂ€tzliche Isoliermatte nimmt ja wieder Stauraum weg.

2. Fixes Hochdach: WĂ€re gĂŒnstiger, einfacher zu montieren, und man hĂ€tte zusĂ€tzlichen Stauraum, muss zum Schlafen nicht umrĂ€umen und es wĂ€re von vorne herein isoliert. Und sturmsicher auch noch. Nachteil: ich verliere die Höhe und die meisten HochdĂ€cher gefallen mir irgendwie nicht. Zumindest jene, die entsprechenden Platz nach oben zum Schlafen haben, sind ja meistens doch recht unförmig. Eventuell wĂŒrde mir das Westphalia gut gefallen. Und ich komme dann in keine Garage mehr rein. Dazu kommt der höhere Spritverbrauch (erst recht beim Wbx) und das Fahrverhalten bei Seitenwind.

3. Abnehmbares Hochdach: WĂŒrde mir fast am besten gefallen, habe ich aber noch nie live gesehen. Wie ist denn das so und wie werden die befestigt? Ich mĂŒsste dann halt ein Schiebedach nachrĂŒsten, denn ich habe keines. Das wĂŒrde das ganze wahrscheinlich komplizierter machen, oder?

Habe ich irgendwas ĂŒbersehen?

Also danke schon mal fĂŒr eure Meinungen und habt einen schönen Sonntag!

EDIT: ErgÀnzung nach den Postings von Bernd und ToMa (Danke!!):
4. Dachzelt: Vorteil wĂ€re, kein Dachausschnitt und recht gĂŒnstig und abnehmbar, relativ schnell aufzubauen. Nachteil: keine Stehöhe und fehlendes RaumgefĂŒhl im Bus, Einstieg von außen und wahrscheinlich auch nicht so ĂŒbermĂ€ĂŸig sturmsicher?
Zuletzt geÀndert von Muhe am 11.02.2018, 12:51, insgesamt 1-mal geÀndert.

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon bernd68 » 11.02.2018, 12:32

Moin,

was ist mit einem Dachzelt? Die gibt es von verschiedenen Herstellern. Wie windsicher die sind weiß ich nicht. UmrĂ€umen und Auf-und Abbauen musste leider auch. DafĂŒr ist der Umbau am Auto minimal und man hat das Teil nur dabei wenn man es im Urlaub wirklich braucht.

Hast du schon einen Dachausschnitt?

Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon Muhe » 11.02.2018, 12:37

Hmm... Dachzelt ja, daran hatte ich gar nicht gedacht. Eventuell dauert das auf/abbauen auch nicht lÀnger als bei einem Faltdach?

Der Vorteil wÀre, dass ich keinen Dachausschnitt brauche (nein, ich habe noch keinen).

Der Nachteil wĂ€re natĂŒrlich, dass ich dann das "RaumgefĂŒhl" und die Stehhöhe unter Tags nicht habe, wenn ich z.B. mal bei schlechtem Wetter im Auto bleiben will.

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon ToMa » 11.02.2018, 12:43

Wir standen vor dem selben Problem. Zu dritt im Bus war einfach zu eng. Haben uns am Ende fĂŒr ein Dachzelt entschieden. Da es abnehmbar ist und somit der Bus noch in die Garage passt. Wir haben uns das Dachzelt auf einer Messe zeigen lassen. Schneller Aufbau war mir dabei am Wichtigsten. Das hat ungelogen keine 5 Minuten gedauert. Befestigt wird es an DachtrĂ€gern/ Querholmen. Genauen Erfahrungsbericht kann ich dir erst in paar Wochen geben, da das Zelt erst im MĂ€rz geliefert wird.

Haben uns fĂŒr das Zelt von Campwerk entschieden.

Preis komplett waren 1150 Euro. Ohne Innenzelt allerdings, da ich mir das Geld dafĂŒr erstmal sparen wollte.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon Muhe » 11.02.2018, 12:48

5 Minuten klingt gut, und den Preis finde ich dann auch okay. Das reicht dann aber mit einer Boden-StĂŒtze ĂŒber das Dach hinaus, oder? Ich frage mich gerade, ob man damit auf einem von diesen Wohnmobil-StellplĂ€tzen stehen darf?

Weißt du etwas ĂŒber die Sturmsicherheit?

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon bernd68 » 11.02.2018, 12:49

..alles hat Vor und Nachteile. DIE Lösung wirste nicht finden. Am Dach rumschnippeln ist ein nicht so leicht rĂŒckgĂ€ngig zu machender Eingriff. Das Loch ist dann da...

Ein Regentag im Bulli ist auch nicht soo schön. Hier gibt es immernoch die Möglichkeit eine Schlechtwetterperiode in einem Hotel zu durchleben. HĂ€tte ich frĂŒher nie angedacht -hier waren wir eiserne Camper die nichst in ein Hotel bekommt :lol:

Heute ist dieser Ansatz ĂŒberholt und wenn es passt und es fĂŒr die Reisestimmung zutrĂ€glich ist dann steht der Westi eben auf dem Hotelparkplatz :mrgreen:

Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon ToMa » 11.02.2018, 12:53

https://youtu.be/Ae0agd4w7-g

so werden wir es auch machen. Da vorn eine Dachbox auf dem Bus ist.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon p40p40 » 11.02.2018, 13:23

Muhe hat geschrieben:

Wichtigste Voraussetzung ist, dass das H-Kennzeichen nicht darunter leiden darf.

Dann die große Frage, welches Hochdach...

Faltdach: wĂ€re mir eigentlich am liebsten, weil ich dann bei zwei Metern Höhe bleiben kann (vorausgesetzt, ich lege ihn ein bssichen tiefer), und weil es optisch einfach schöner wĂ€re. Außerdem hatten wir letzten Sommer an der dalmatinischen KĂŒste eine derart heftige Bora, dass wir ein Faltdach hĂ€tten einklappen mĂŒssen und uns dann erst zu dritt in das untere Bett hĂ€tten quetschen mĂŒssen. Außerdem ist es nicht isoliert und eine zusĂ€tzliche Isoliermatte nimmt ja wieder Stauraum weg.

Fixes Hochdach: WĂ€re gĂŒnstiger, einfacher zu montieren, und man hĂ€tte zusĂ€tzlichen Stauraum, muss zum Schlafen nicht umrĂ€umen und es wĂ€re von vorne herein isoliert. Und sturmsicher auch noch. Nachteil: ich verliere die Höhe und die meisten HochdĂ€cher gefallen mir irgendwie nicht. Zumindest jene, die entsprechenden Platz nach oben zum Schlafen haben, sind ja meistens doch recht unförmig. Eventuell wĂŒrde mir das Westphalia gut gefallen. Und ich komme dann in keine Garage mehr rein. Dazu kommt der höhere Spritverbrauch (erst recht beim Wbx) und das Fahrverhalten bei Seitenwind.

Abnehmbares Hochdach: WĂŒrde mir fast am besten gefallen, habe ich aber noch nie live gesehen. Wie ist denn das so und wie werden die befestigt? Ich mĂŒsste dann halt ein Schiebedach nachrĂŒsten, denn ich habe keines. Das wĂŒrde das ganze wahrscheinlich komplizierter machen, oder?
Also danke schon mal fĂŒr eure Meinungen und habt einen schönen Sonntag!


Hallo Das Problem mit Faltdach und Hochdach . Die Vorteile des einen sind die Nachteile des anderen .
Hier gab es mal eine Bericht : Reparatur GFK Hochdach Westfalia Beitrag von ratmillakilla der hat das Hochdach abnehmbar gemacht .
Wie weit das dann mit H Kennzeichen passt ? Da wird sich noch einiges Ändern , Glaube aber das der Gesamteindruck des Fahrzeuges der wichtigste Aussage-Punkt ist . Da musst du auf alle FĂ€lle mit dem reden der es dir danach auch eintragen soll . Und es gibt mehrere die das können . Ein Nein bei einen PrĂŒfinstitut muss nicht zwangslĂ€ufig auch ein Nein bei den anderen bedeuten . Habe die Erfahrung gemacht das wenn man vorher fragt ,so ziemlich alles möglich ist . Will mir ein Klapp/Faltdach selber bauen da es diese Form damals nicht in Europa gegeben sondern in Australien . Aussage von meinem TĂŒff PrĂŒfer : wenn das sauber gemacht ist sieht er keine Probleme .
Windkanalmessungen haben gezeigt das manche HochdÀcher nicht schlechter waren als das Original . Zum Thema Spritverbrauch !
""Außerdem hatten wir letzten Sommer an der dalmatinischen KĂŒste ""
In der Gegend bin ich auch manchmal unterwegs und das schon seit einigen Jahrzehnten . Und was mich die Erfahrung gelehrt hat , das die Zukunft dem Fahrzeug gehört die bei 2m x 2m durchpassen .

LG Markus

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon ToMa » 11.02.2018, 13:26

Wegen der Sache bei Sturm... habe ich den Hersteller auch gefragt. Er meinte bis WindstĂ€rke 5 kein Problem. Bis WindstĂ€rke 8 hĂ€tten sie es auch schon ausprobiert, da meinte er allerdings, da könne man auf Grund er LautstĂ€rke nicht mehr drin schlafen. Preis stimmt ĂŒbrigens nicht ganz. Gerade nochmal geschaut:

Zelt + LeiterverlĂ€ngerung ( Bus ĂŒber 2m ) + Matratzenunterlage gegen Feuchtigkeit + Versand waren es knapp 1400 Euro. 100 Euro Versand kann man sich eventuell noch sparen. War aber fĂŒr uns zu weit weg, deshalb der Versand
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon newt3 » 11.02.2018, 14:27

1. Faltdach:
->200cm höhe incl tieferlegung geht auch nur mit wenigen DĂ€chern zumindest wenn die tieferlegung im Rahmen bleiben soll. da stĂŒnde die Frage: ist konkret dieses Maß fĂŒr deine aktuelle garage relevat?
->zwischenĂŒbernachtung schwarz ist halt jedes mal zu sehen, dass du dort nĂ€chtigst - zumindest bei 3 Leuten (zu zweit kann man ja zulassen.....und macht das dann auch meistens schon aus faultheit)
->bettzeug runterrÀumen ist ein handgriff und im grunde kein akt. bettausklappen usw hast dagegen beim Hochdach ja auch das ist ratz fatz gemacht. lediglich das dach auf und zuklappen ist halt insgesamt immer ein Handgriff mehr
->ist halt etwas lauter. merkst du unten kaum bzw nur, wenn's wirklich laut draussen ist. oben ist es dagegen schon deutlicher spĂŒrbar. Auf den meisten CampingplĂ€tzen ist es Leise aber wenn du mal einen erwischst wo die Bundsstraße oder Autobahn gleich um die Ecke ist oder laute nachbarn kanns halt mal nerven
->oben schlafen zieht eigentlich nicht. zumindest wenn man einen vernĂŒnftigen Faltenbalg hat. Angenehm frische Luft kann gerade im SĂŒden von Vorteil sein aber auch sonst wunderschönes Schlafen. Klar bei KĂ€lte wirds halt frisch.

2. Fixes Hochdach:
->zusÀtzlicher stauraum ist ein klarer pluspunkt
->was parkplĂ€tze angeht: wenn die eigene garage zu niedrig ist und keine möglichkeit was umzubauen oder dazubauen wirds blöd. ansonsten hast du mit dem hochdach eigentlich keine oder kaum nachteile beim parken. höhenbeschrĂ€nkungen gegen womo, busse, ĂŒbernachtungen auf parkplĂ€tzen sind oftmals bei 190 oder 185cm, teils sogar 160cm so dass es mit dem klappdach oder gar normalobus auch nicht ginge - und selbst wenn setzt man sich ja nicht freiwillig irgendwelchen strafen aus. spezielle situation wĂ€re noch, wenn das fahrzeug alltagsfahrzeug ist und man auf arbeit 'ne tiefgarage/parkhaus hat wo er mit hochdach nicht mehr reinginge.
->steht irgendwo und ĂŒbernachtest fĂ€llt es kaum auf. anhalten, ab ins bett ist möglich.
WĂ€re gĂŒnstiger, einfacher zu montieren, und man hĂ€tte zusĂ€tzlichen Stauraum, muss zum Schlafen nicht umrĂ€umen und es wĂ€re von vorne herein isoliert. Und sturmsicher auch noch. Nachteil: ich verliere die Höhe und die meisten HochdĂ€cher gefallen mir irgendwie nicht. Zumindest jene, die entsprechenden Platz nach oben zum Schlafen haben, sind ja meistens doch recht unförmig. Eventuell wĂŒrde mir das Westphalia gut gefallen. Und ich komme dann in keine Garage mehr rein. Dazu kommt der höhere Spritverbrauch (erst recht beim Wbx) und das Fahrverhalten bei Seitenwind.
->mehrverbrauch: das ist normal nicht mehr als ein liter und selbst der nur auf der autobahn. rechne das mal auf 5 oder 10 jahre hoch. das ist vernachlĂ€ssigbar. und wenn dich hochdach im kauf/einbau sogar gĂŒnstiger als klappdach kommt dann mĂŒĂŸtest das vorher ja auch erstmal gegenrechnen (evtl hast du dann ĂŒber zig jahre 0 mehrkosten)
->du hast IMMER stehhöhe. auch ganz bequem beim caffe unterwegs etc pp. auch kommst bei regenwetter nicht auf die idee: ach wir machen das dach mal zu dann bleibt der bald schön trocken und nachher wieder auf. es ist einfach ein stĂŒck wetterfester
->wind seh ich jetzt nicht so als das thema. wenn das fahrwerk paßt dann haut das hin. und wenns mal stĂŒrmt lĂ€ĂŸt man es eben langsamer angehen.
->gegen wanken im stand wenns mal irgendwo beim ĂŒbernachten stĂŒrmt und man keinen windschatten eines anderen mobils oder so hat hilft notfalls das auto etwas aufzubocken (hinten links der serienwagenheber und rechts ein klotz oder so)
->beim schlafen ist es leiser du bist halt mehr gekapselt. wetterfester obendrein.


3. Abnehmbares Hochdach:
->das wĂ€re halt schon viel aufwand. großes stahlschiebedach nachrĂŒsten. dann mußt das dach ja auch irgendwo lagern sofern du dir die mĂŒhe macht es runterzubauen. dann braucht es eine bettkonstruktion die herausnehmbar ist
->wenn großes stahlschiebedach vorhanden ist das ganz klar ne option. ansonsten eher nicht.

4. dachzelt
->vereinigt eigentlich die nachteile von variante 1-3 miteinander
->keine stehhöhe, mehrverbrauch (aber natĂŒrlich nur solange es drauf ist), schwarzĂŒbernachten fĂ€llt auf, ein paar handgriffe sind nötig umd das zelt auf und abzubauen, fĂ€hrt das dach nicht mit muss es irgendwo gelagert werden, und der aufwand des rauf unter runterbauens
->dazu kommt dann noch der aspekt dass du mit einer leiter halt aussen hoch und wieder runtersteigen mußt. wenns blöd lĂ€uft richtest du dein morgentliches aufstehen nach dem wetter (wann schwĂ€cht sich der starkregen ab....um dann mit nassen schuhen und klammen klamotten nach unten in den bus zum frĂŒhstĂŒcken zu gehen)
->vorteil wĂ€re vieleicht noch: kann man auch auf dem PKW verwenden. sprich auch mal in der familie oder im freundeskreis verlangen. aber das ist eher aufwand als dass es eigenen nutzen bringt und wer im bekanntenkreis auf camping steht kann: im zelt schlafen, sich auf nahezu jedem cp eine hĂŒtte mieten, einen bus leihen, ein womo leihen. sprich da muss man nicht fĂŒr die anderen mitdenken
->Meine Meinung: Dachzelt ist schön gedacht - fĂŒr Fahrzeuge wo sich konstruktionsbedingt kein Hochdach oder Klappdach anbietet

--------------
ich wĂŒrd also ganz klar zum Hochdach tendieren
->es sei denn eine garage zu hause gibt was anderes vor und lĂ€ĂŸt sich nicht abĂ€ndern
->es sei denn du fĂ€hrst sehr regelmĂ€ĂŸig (auch ausserhalb des urlaubs) lĂ€ngere autobahnetappen (so dass dich neben mehrverbrauch mitunter eben doch mal auch wind etc stören könnte...auf der urlaubsfahrt hast die zeit. im alltag vielleicht nicht)
->zu viert wĂ€re klappdach mitunter noch ein vorteil, weil es oben zu zweit etwas breiter zum schlafen ist. du hast neben dem bett noch etwas platz, der faltenbalg bietet auch nochmal ellenbogenfreiheit und das raumgefĂŒhl ist einfach ein stĂŒck besser da oben und weniger drĂŒckend. demgegenĂŒber steht halt bei 4 personen dann mitunter ein stauraumproblem (was ein hochdach besser löst)

--------
bei den hochdĂ€chern ist es so dass zumindest eine person wohl auch gut in einem "eher flachem hochdach" schlafen kann, was den bus vielleicht nur 240, 245 hoch macht und eben nicht gleich 265, 270cm. das hĂ€tte dann zurfolge dass man im hinteren bereich einen großen dachausschnitt macht und das oberebett entsprechend tief liegt. sprich auf höhe der regenrinne und man sich die 10cm der dachkrĂŒmmung spart.
diesen aufwand wĂŒrd ich in jedem fall treiben. selbst wenn ich mich fĂŒr ein hohes hochdach wie vom westi oder so entscheide. unten spĂŒrst die dann fehlenden cm aus der dachrundung kaum - oben dagegen hast eben einen spĂŒrbaren vorteil davon (egal wie hoch das hochdach ist was du nutzt und du kannst eben auch problemlos ein eher flaches benutzen)

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon Q-Master » 11.02.2018, 14:55

Das Thema haben wir fĂŒr unseren T5 auch lange diskutiert.

Wir haben uns fĂŒr ein festes Hochdach entschieden, da dieses bei jedem Wetter nutzbar ist und man das koplette Bett incl. Kissen, Decken etc. einfach liegen lassen kann.

Der grĂ¶ĂŸte Nachteil beim Klappdach ist: Das ist nur ein Zelt in 2 Meter Höhe mit den gleichen schlechten Eigenschaften, also bei schlechtem Wetter eigentlich nicht nutzbar und du muss jedes mal bevor du losfahren willst alles wegrĂ€umen.
Gruß Stephan,
der jetzt auch als "RĂŒckwĂ€rtsfahrer" unterwegs ist (T5GP)

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon ToMa » 11.02.2018, 15:45

Ab MĂ€rz/April kann ich dir Praxiserfahrungen zum Dachzelt geben. Auch vielleicht schon in Sachen Sturm/Wind. :bumsfreunde

PS: Bettzeug kann auch im zusammengeklappten Dachzelt drin bleiben.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon bernd68 » 11.02.2018, 16:26

Ich bin sehr gespannt wie das hier "ausgeht"

FĂŒr meinen Expeditionssyncro dachte ich auch schon ĂŒber ein Dachzelt nach. Das Dach möchte ich nicht zersĂ€gen, das steht fest. Einzig die NachrĂŒstung eines original Westi -Aufstelldach wĂ€re eine Option. Leider ist das aufwendig und man findet sie nicht mehr sooo leicht.

Wirkliche eigene Erfahrungen hab ich mit so einem Dachzelt nicht; außer das es Menschen gibt die mit so einem Dachzelt auf dem Auto (Defender; Bulli etc) tatsĂ€chlich um die Welt fahren. Sooo schlecht kann das nicht sein, denke ich mal.

Bin gespannt ob sich so jemand hier Ă€ußert.

FĂŒr mich ist es ein Vorteil das es oben im Zelt lauter ist, man besser hört was um das Auto geschieht. Gestört hat mich der LĂ€rm bisher nicht - ich schlafe im Westi immer oben. Gerade wenn man irgendwo am Rande der Welt unterwegs ist und frei steht ist es wichtig wahrzunehmen was um das Auto geschieht. Weil ich das da oben besser höre, kann ich besser schlafen. Jeder ist halt anders :mrgreen:


Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon indiana » 11.02.2018, 16:29

Hatte vor 2 Jahren das gleiche Problem. Hab mich dann fĂŒr das hochdach entschieden.
Ist zwar ein flaches wo man nicht drin schlafen kann aber war die beste Verbesserung an meinem bus seit ich ihn hab und es ist gefĂŒhlt 100% LebensqualitĂ€t Verbesserung beim campen.
HÀtte ich vorher nicht gedacht aber immer stehhöhe und der zusÀtzliche Stauraum sind einfach Gold wert.

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon p40p40 » 11.02.2018, 19:03

newt3 hat geschrieben: .[/b] höhenbeschrĂ€nkungen gegen womo, busse, ĂŒbernachtungen auf parkplĂ€tzen sind oftmals bei 190 oder 185cm, teils sogar 160cm so dass es mit dem klappdach oder gar normalobus auch nicht ginge - und selbst wenn setzt man sich ja nicht freiwillig irgendwelchen strafen aus.

Jeder muss fĂŒr seinen Einsatzbereich das richtige auswĂ€hlen !
Ich selber hatte mal eine Klapp-dach superflach von SCA , der Bus war dann so um die 2m je nach Beladung . Und ich bin bei jeder 1,9m Schranke durchgekommen teilweise sogar 1,8m die meisten haben mehr . Jetzt sind es 2,4 m aber der nĂ€chste der gerade aufgebaut wird unter 2m . Es geht auch nicht immer uns Übernachten wo es sowieso verboten ist .
Es geht um sehr schöne PlĂ€tze die zum verweilen am Tag angefahren werden können . Oder Strandzufahrten mit ĂŒber 2m parkst du 400m weiter oben sonst sind es 30m am Abend musst du natĂŒrlich wieder weg .
Der Einsatzbereich entscheidet ! Deutschland und rauf Richtung Norden wÀre wohl ein Hochdach besser .
SĂŒdlich von Österreich ist es dann vielleicht ein Klappdach .
Und deine Einsatzbereich Ànder sich auch .
Bei mir z.b. zu zweit gefahren - zu zweit mit einen Kleinkind- mit zwei Kleinkindern - mit zwei grĂ¶ĂŸeren Kindern - 2 Jugentliche - wieder zu zweit
Ein Zeitrahmen von 20 - 25 Jahren Fahrzeuge T4 Lang mit Klappdach / Ducato 2L2H Hochdach / T3 Syncro mit Klappdach .
LG Markus

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon classick » 11.02.2018, 21:22

Hab auch lange mit allen Möglichkeiten gespielt. FĂŒr mich ist es zum Schluss das feste Hochdach geworden. Gibt fĂŒr mich keine bessere Lösung. Alleine schon das Platzangebot. Wir schlafen aber auch nicht oben. MĂŒsst ihr das wirklich? :gr
Abnehmbar ist auch schön, aber ohne Schiebedach nicht machbar. NachrĂŒsten wohl eine Heldenarbeit.

Selbst wenn ich mir einen neuen Camper kaufen mĂŒsste, wĂŒrde der kein Klappdach kaufen, nur Hochdach.
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon JX_JOSCHI » 12.02.2018, 09:46

p40p40 hat geschrieben:Jeder muss fĂŒr seinen Einsatzbereich das richtige auswĂ€hlen !
Das sehe ich auch so. Gerade mit Kind/Kindern muss man sich mal ĂŒberlegen wer wo die nĂ€chsten Jahre schlafen wird. Meistens wird der Papa wohl nach oben ausweichen solange das Kind noch klein ist. SpĂ€ter kann sich das Ă€ndern.
Bekannte von mir haben vor vielen Jahren von Aufstelldach auf ein festes Hochdach umgerĂŒstet aus nem ganz anderen Grund: wegen schlechter Parksituation steht der Bus oft weit weg von ihrer Wohnung und mit Kindern in entsprechendem Alter war das jedes Mal etwas Drama bis alles verladen war. Mit Hochdach und damit fixem Stauraum konnte das meiste fĂŒr ne Wochenendtour einfach immer im Bus bleiben und sie kamen zeitiger und entspannter los.

Ich schreib mal noch was zum Aufstelldach da ich sowohl Leute kenne die damit glĂŒcklich sind (wie ich) aber auch Leute die damit nicht so richtig klar kamen. Die Bedenken wegen schlechtem Wetter, Wind, GerĂ€uschkulisse sind durchaus angebracht. Da muss sicher jeder selbst ĂŒberlegen ob er damit klarkommt. Die Leute die Probleme mit dem Aufstelldach haben brauchen meist ne dunkle ruhige Schlafumgebung. Auf Tour klappts dann meist doch besser als gedacht wegen erhöhter Frischluftzufuhr, AktivitĂ€ten tagsĂŒber, das Viertele am Abend etc...
Mich persönlich stört es ĂŒberhaupt nicht da oben zu schlafen. Liegt aber sicher daran dass ich von klein auf zelten war, gerne auch im Garten der Eltern und um mich rum haben die Erwachsenen gefeiert. Heute zelte ich immer noch gerne. Eingemummelt im Schlafsack und viel Frischluft: fĂŒr mich prima. Deswegen komme ich mit dem Aufstelldach prima klar.
Bei schlechtem Wetter gibt's ja auch Wetterschutz fĂŒr das Aufstelldach: z.B. den Wasser-Stopper von gowesty. Oder man baut sich da selber was. Sicher auch fĂŒr die Übergangszeit sinnvoll da es die KĂ€lte zumindest etwas abblocken kann. FĂŒr den Winter gibt's sogar Isomatten fĂŒrs Aufstelldach und da hat mir auch schonmal jemand bestĂ€tigt dass die gut funktionieren. Macht man oft Wintercamping wĂŒrde ich eher das feste Hochdach bevorzugen. FĂŒr den Sommer finde ich das Aufstelldach super. Gerade wenn man viel in den SĂŒden reist hat man im Bulli einen schönen luftigen Schattenplatz tagsĂŒber und nachts staut sich auch keine Hitze.

Das mit den Balken auf 2m kann man meiner Erfahrung nach eher locker sehen: die haben oft noch ein paar Zentimeter mehr Luft. Bisher konnte ich unter jeden Balken der mit 2m (oder auch 1,90m) gekennzeichnet war durchfahren (und meiner hat die Standard 2,08m mit Aufstelldach). Ich muss nur notfalls kurz die Bikes hinten runternehmen da die oben rausragen... auch schonmal vergessen :roll:
Vorteil ist, wie bereits genannt, dass man zumindest tagsĂŒber an richtig schöne Stellen fahren kann. Auf Korsika war das z.B. ein paarmal echt toll..
Übernachten darf man an diesen Stellen ohnehin meistens nicht.

Wegen Stauraum: man kann auf dem Aufstelldach auch nen DachtrÀger anbringen bei Bedarf. So kann man auch skalieren mit Dachboxen.
GrĂ¶ĂŸter Nachteil fĂŒr mich bei nem festen Hochdach wĂ€re: man transportiert im Alltag stĂ€ndig unnötig toten Raum durch die Gegend. Aber ich bewege meinen nunmal auch viel im Alltag.
Muss man halt alles im Einzelfall abwÀgen. Das nur meine Gedanken oder auch teils Erfahrungen dazu.

GrĂŒĂŸe, joschi
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon newt3 » 12.02.2018, 12:20

ich denke die Dachzelte auf GelÀndewagen sind meistens 'ne Kompromisslösung (man könnte bald notlösung sagen)
->man hat evtl ein Auto wo ein Aufstelldach aufgrund der DachlĂ€nge nicht draufpaßt (bettlĂ€nge oder breite eben grenzwertig wĂ€re. war bei kleinen oder leichten menschen hinhaut stimmt bei großen eben ggf nicht mehr)
->man hat ein Auto wo ein Aufstelldach draufpasst aber dieses Aufstelldach recht teuer ist (deutlich teurer als ein Dachzelt) (auf einen 10t€ alten pajero oder galloper ein 4000-8000€ dach zu packen leistet sich halt nicht jeder)
->man hat ein Auto bei dem man nicht weiß wie lange man es haben wird und scheut deshalb die teure Installation des Aufstelldachs (klar steigt der wert des fahrzeugs mit dem dach oben drauf aber eben auch nur sehr begrenzt verglichen mit den kosten die so ein Dach beim GelĂ€ndewagen kostet)
->viele scheuen sich vor dem Eingriff ins Fahrzeug. es ist eben irreversibel
->verstÀndlich wirds, wenn das Fahrzeug im alltag benutzt wird und es eben nur eine lange reise im Jahr gibt wo schlafplÀtze oben gebraucht werden. Da nimmt man halt das Zelt (gekauft oder geliehen) anstelle gleich einen Dachumbau zu machen.

Wenn man im Bus kein Hochdach nachrĂŒsten mag: zu dritt unten Schlafen ist ja machbar.
->Kinderbett vorne Quer
->oder ein Erwachsener oder Kind auf Beifahrersitz + Porta potti. mit einem Sportscraftsitz (lehne ganz nach hinten legbar) ist das machbar(der bus ist bis amaturenbrett ca 380 oder so lang). aber eigentlich nur als notlösung (bequem geht das nur, wenn man eben platten und polster mitschleppt und da vorne ein richiges bett hinkonstruiert. mit matte ist es unbequem. und 3 leute da unten auf der untersten etage ist ja natĂŒrlich auch luft und komforttechnisch nicht der hit das macht schon in 2 ebenen mehr sinn aber fĂŒr kurze ZwischenĂŒbernachtungen funktioniert es.
->mit 2 oder 3 Personen ist ein Dach "nĂŒtzlich" mit 4 Personen wird es dann richtig notwendig (wobei ich auch ne familie kenne die unten zu viert im bus schlĂ€ft. da ist dann unten alles liegeflĂ€che. ist aber halt viel umbauerei,,,,,da wird fĂŒr zwischenĂŒbernachtungen eben doch eine pension genommen und bei mehreren tagen auf dem CP ist immer das vorzelt dabei)

DachtrÀger: das mit dem DachtrÀger ist so ein Thema.
->wir haben auch oft Surfstuff dabei. zu zweit paßt dass, wenn man mölchte, alles ins Fahrzeug da kommt man ganz ohne DachtrĂ€ger aus. Meist haben wir aber die Bretter obendrauf und Segel/Masten/Gabel im Fahrzeug. Willst du zu dritt oder viert drinsitzen muss alles aufs Dach
->wĂŒrde ich ein Hochdach einbauen wĂŒrd ich (den Surfstuff berĂŒcksichtigt) das so verbauen, dass die Bretter notfalls oben ins Hochdach passen. sprich tiefer Dachausschnitt und den unteren Spriegel (höhe Regenrinne) soweit nach hinten bauen, dass man 2 Bretter nach oben laden kann, daneben noch die Segel und Masten, Gabeln. Oder, falls das hochladen der Bretter innen wirklich nicht geht oder der Bus sein Hochdach schon hat, notfalls eine Ladeklappe hinten ans Hochdach bauen um dort den Surfstuff ins Dach zu laden
->und sonst gibts ja nocht die Möglichkeit die Bretter seitlich ams Hochdach dranzuhĂ€ngen oder auch ganz obendrauf. Dann wĂ€re im Hochdach richtig gut Platz fĂŒr Segel und Masten.
--->im Grunde hast du mit Hochdach erstmal deutlich seltener die Notwendigkeit ĂŒberhaupt was auf dem Dach zu transportierten da eben vieles ins Hodach reinpaßt. Und falls es doch nach aussen muss: Selbst 4 Surfbretter am Hochdachbus hab ich schon gesehen (2 oben, 2 seitlich, Gabeln auch aussen und die Riggs dann ins Hochdach oder auch ein Riggbag oben auf dem DachtrĂ€ger neben den Brettern). In AusnahmefĂ€llen kann man das sicherlich so laden wobei ich da wohl einen AnhĂ€nger vorziehen wĂŒrde (denn das be- und entladen, verrzurren usw macht sicher keinen spaß. so ein TrĂ€ger trĂ€gt auch nur nur Gewisse Lasten. der Schwerpunkt des Fahrzeugs wandert gut nach oben und die Windempflichkeit nehmen auch zu)
->mit einem Kajak als Dachlast sieht das natĂŒrlich alles schonwieder ganz anders aus Das paßt deutlich schlechter auf ein Hochdach als auf ein Klappdach.

-------
Was das Schlafen im Aufstelldach angeht das stimm ich zu
->man schlÀft sehr gut bei schön frischer luft, damit meine ich nicht, dass es zugig ist, es ist einfach angenehm und selbst im Hochsommer gut aushaltbar.
->im Hochdach kannst du mal schlechte Luft haben, je nach AusdĂŒnstungen der Personen oder auch einfach beklemmende Hitze (in heißen regionen....die Dachluke offen hilft da auch nur bedingt

-----------
@p40p40
->ich klappe mit dachlast nicht auf. hab gar keinen dachtrĂ€gerhalter am dach. wir haben einen dachtrĂ€ger der ĂŒber die regenrinne geht und wenn das dach auf soll wird abgeladen (surfstuff und trĂ€ger). ist nicht besonders praktisch aber man gewöhnt sich an die handgriffe. und ja, wenn du zwischen board lins und board rechts noch einen segel+mastbag packen möchtest mit 6 segeln und 4 masten unten drin so kriegst den alleine nur zu zweit auf- und abgeladen. alleine geht es nur, wenn du die segel oben einzeln ein und auslĂ€dst. daher haben wir normal auch nur die boards aufm dach und den rest unten - allerdings zu zweit - zu dritt geht das eben nicht. hochdach wĂ€re wie gesagt insgesamt praktischer (sofern es mit innen hochladen brettmĂ€ĂŸig paßt....was ja mitunter konkret von den boards abhĂ€ngt...oder eben 'ne große ladeluke hinten hat)
Zuletzt geÀndert von newt3 am 12.02.2018, 16:41, insgesamt 1-mal geÀndert.

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon p40p40 » 12.02.2018, 15:05

newt3 hat geschrieben: wobei ich auch ne familie kenne die unten zu viert im bus schlÀft.

DachtrÀger: das mit dem DachtrÀger ist so ein Thema.
->wir haben auch oft Surfstuff dabei.
und sonst gibts ja nocht die Möglichkeit die Bretter seitlich ams Hochdach dranzuhĂ€ngen oder auch ganz obendrauf. Dann wĂ€re im Hochdach richtig gut Platz fĂŒr Segel und Masten.

->mit einem Kajak als Dachlast sieht das natĂŒrlich alles schonwieder ganz anders aus Das paßt deutlich schlechter auf ein Hochdach als auf ein Klappdach.



Hatten auch schon bei Mistral unten zu 4 geschlafen 2 Erwachsene 2 Kinder auf 1,2m 1-2 NĂ€chte .
Hatte auch immer Probleme mit dem Surfstuff unterzubringen . War dann alles auf dem Klappdach
das hast du aber fast nicht mehr alleine hochbekommen
Und es musste natĂŒrlich in Geöffneter Stellung gesichert werden .
Auch die Dachkonstruktion wurde von mir geÀndert wegen des Gewichtes so das du auch auf dem Dach laufen konntest .
Ein Problem war auch , Dach ist offen und du wolltest was aus dem Surfsack ! Also erst Dach schliesen , rauf aus Dach Surfstuff raus und Dach wieder öffnen . Das Ging dann aber alleine da nur noch die hÀlfte im Sack war .
Da ist dann das Hochdach klar im Vorteil . Aber wenn der Bus 500 m weiter hinten steht ( Schranke ) ist der Vorteil schon wieder dahin .
Wie ich schon Geschrieben habe : Jeder muss fĂŒr sich die beste Kompromisslösung finden mit der er am Besten leben kann .
Das kann jetzt das Hochdach sein und in 4-5 Jahren vielleicht das Klappdach , oder umgekehrt .
Nicht nur die Welt ist im wandel .
LG Markus

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon zappatista » 12.02.2018, 16:55

Hi,

mit meinen Eltern sind wir damals in so nem Ding in den Urlaub gefahren:
http://autocamp.de/produkte/family/

Die Eltern oben, die Kinder unten. FrĂŒh haben wir die Eltern immer Seekrank
gewackelt. Gibt es bestimmt auch gebraucht bei den ĂŒblichen VerdĂ€chtigen.
Aufgebaut ist das genauso schnell wie das Westfalia Klappdach und die BettwÀsche
kann auch oben bleiben.

Die einzigen Nachteile gegenĂŒber festem Klappdach sind meiner Meinung nach:
- Fehlende Stehhöhe
- Zustieg von außen (auch bei Regen)
- Bei kleinen Kindern: keinen Kontakt zwischen Bus innen und oben...

Wenn meine Kisd groß genug sind lege ich mir sowas vielleicht auch wieder zu.

GrĂŒĂŸe, Christian

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon HansB » 12.02.2018, 22:40

Ein Dachzelt wollte ich mir fĂŒr unseren alten Bus auch mal kaufen(Caravelle) - leider gab es die zur damaligen Zeit (vor 6 Jahren) nur selten gebraucht oder nur neu.
Deshalb habe ich mir eins aus einer alten Dachbox (schön eckig), vielen Holzleisten und Blech selbst gebaut. Insgesamt habe ich knapp 350,-€ fĂŒr Material ausgegeben - der Bau war dabei nicht wirklich kompliziert.

So sah es damals aus:
Bild

und aufgeklappt so:
Bild

Heute habe ich ein Hochdach - California. Ich muss sagen, im Moment, mit mehreren Kindern passt das Hochdach wirklich gut. Man hat mehr Platz als in der Caravelle und Stehhöhe. Aber ich muss auch sagen, dass mich ein Klappdach auch reizen wĂŒrde - wirkt smarter und flexibler

VG,
HansB

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon bernd68 » 13.02.2018, 07:37

newt3 hat geschrieben:ich denke die Dachzelte auf GelÀndewagen sind meistens 'ne Kompromisslösung (man könnte bald notlösung sagen)
->man hat evtl ein Auto wo ein Aufstelldach aufgrund der DachlĂ€nge nicht draufpaßt (bettlĂ€nge oder breite eben grenzwertig wĂ€re. war bei kleinen oder leichten menschen hinhaut stimmt bei großen eben ggf nicht mehr)
->man hat ein Auto wo ein Aufstelldach draufpasst aber dieses Aufstelldach recht teuer ist (deutlich teurer als ein Dachzelt) (auf einen 10t€ alten pajero oder galloper ein 4000-8000€ dach zu packen leistet sich halt nicht jeder)
->man hat ein Auto bei dem man nicht weiß wie lange man es haben wird und scheut deshalb die teure Installation des Aufstelldachs (klar steigt der wert des fahrzeugs mit dem dach oben drauf aber eben auch nur sehr begrenzt verglichen mit den kosten die so ein Dach beim GelĂ€ndewagen kostet)
->viele scheuen sich vor dem Eingriff ins Fahrzeug. es ist eben irreversibel


Jupp, sehe ich auch so.

Der letzte Punkt ist es halt aus meiner Sicht. Der Themenstarter hat kein Schiebedach etc. Also muss er ein Loch in das Dach schneiden. Das ist nicht mehr so leicht umkehrbar. Wenn dann sollte man es auch gescheid machen was eben auch kostet. (siehe Beitrag newt3)

Meine Nachbarn fahren seit fĂŒnfzehn Jahren oder lĂ€nger mit einem T3 LLE in Urlaub - jedes Jahr mehrmals. Die haben im Bulli die Schlafbank hinten und die Kinder schlafen wohl teilweise im Zelt oder/und im Bus. Es sind SECHS Kinder! Die großen sind jetzt schon außer Haus. Letztes Jahr waren es nur noch vier :mrgreen:
Die machen das gerne und die Kinder wirken auf mich wohl geraten und machen einen glĂŒcklichen Eindruck.....

Gruß Bernd

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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon Busfahrer90 » 16.02.2018, 23:45

2017-10-25 22.39.15.jpg
Ich habe das große sca hochdach und will es nicht mehr missen!
Klar es ist sicher eines der höchsten und rein optisch sieht der bulli mit klappdach schon besser aus, aber ich wĂŒsste nicht wohin mit den ganzen Sachen ohne den 2 rießigen schrĂ€nken!
Super praktisch! Ich habe integriertes Licht, und 3 Fenster die ich mit fliegenschutz auf machen kann bezĂŒglich der Frischluft.
Am Anfang war ich von dem rießen dach nicht so begeistert, aber inzwischen bin ich voll ĂŒberzeugt davon! Und jedes Mal wenn draußen ein Gewitter tobt freu ich mich umso mehr :dance
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon schattenparker » 17.02.2018, 02:43

Moin zusammen,

hiermit ein Paar Erfahrungen zum Thema Dachzelt fĂŒr die, die am Thema interessiert sind:

Wir haben uns vor 2 Jahren inbesondere wg. des enthaltenene Panoramaschiebedachs fĂŒr den
Kauf unseres Wagens entschieden, mit der Hoffnung hier (temporÀr) eine Schlaflösung ohne
große Eingriffe in die Substanz aufrĂŒsten zu können.
DSCN0851.jpg

DSC09558.jpg

IMG_7902.jpg


u.A. hierfĂŒr seinerzeit 'ausgeguckt':
Zwitterdach mit temporÀrer Befestigung an Regenrinne entsprechend nachfolgendem Beispiel:
primus_sd204_montiert.jpg

Vor dem Hintergrund, dass diese (hier: Primus sd 204, Vorteil: durchgĂ€ngiger Rahmen) ja leider Ă€ußerst selten und schwer
zu finden sind, haben wir mit dem nachfolgend gezeigten Dachzelt eine fĂŒr unsere BedĂŒrfnisse optimal passende Alternativlösung
gefunden:

DSCN0977.jpg

DSCN0631.jpg



Nachdem sich bei dem verwendeten Zelt im Gegensatz zu allen mir bekannten Konkurenzprodukten die ausklappbare
Schlafplattform unabhĂ€ngig vom Zelt und -gestĂ€nge vor- und rĂŒckklappen lĂ€ĂŸt, können wir das Zelt entgegen der normalen Nutzung
nach vorne aufklappend montieren, somit unsere Schiebedachöffnung ĂŒberdecken, Standhöhe im Bus erreichen und sowohl von innen durch das geöffnete Schiebedach (wie beim 'normalen' Aufstelldach) und ggf. auch von hinten in das Zelt aufsteigen.
Das enthaltene Vorzelt, mit dem man den ĂŒberdachten Aufstieg (bei uns also die Schiebedachöffnung) allseitig nach unten umschließen kann (z.Bsp. bei seitlich oder nach hinten ĂŒberkragender Montage des Dachzeltes) kann bei geöffneten EckreissverschlĂŒssen mit Zeltstangen und Abspannungen als (dreiseitig) seitlich auskragende VordĂ€cher und Sonnensegel genutzt werden.
Das Zelt lĂ€ĂŸt sich mit wenigen Handgriffen (insbesondere durch die gute ZugĂ€nglichkeit durch das Schiebedach) mĂŒhelos aufstellen, ist angenehm luftig im Sommer und lĂ€ĂŸt sich durch die unterschiedlichen Montageweisen (aufklappend nach hinten, seitlich (stĂŒtzt sich dann jeweils ĂŒber die Leiter ab), oder wie bei uns nach vorne) recht flexbil nutzen. Zudem ist es natĂŒrlich im Gegensatz zu einem demontabel befestigten Hoch- oder Zwitterdach
deutlich einfacher vom Dach runter zu kriegen, auch wenn man dafĂŒr schon 4 krĂ€ftigere (oder auch 6-8 weniger krĂ€ftige HĂ€nde) gebrauchen kann.
FĂŒr den 'Notfall' (kurze ZwischenĂŒbernachtung auf der AutobahnraststĂ€tte und Ă€hnliches) machen wir es uns unten noch zu viert 'gemĂŒtlich' auch wenn das bei zunehmendem Alter der Kinder wohl nicht einfacher wird..

Wir sind auf jeden Fall vollstens zufrieden, wollen das Zelt nicht mehr missen und wĂŒrden uns jederzeit wieder so entscheiden.

IMG_5397.jpg

DSCN0858.jpg


GrĂŒĂŸe,
Christoph
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Re: Hochdach zum Schlafen nachrĂŒsten

Beitragvon Jens Brownstar » 17.02.2018, 22:25

Hi,
ich habe die Überlegungen und auch hinter mir und einiges ausprobiert.

Beim Kauf vor 12 Jahren war der Bus eine Caravelle, die Kinder klein und wir haben ĂŒberwiegend StationĂ€rurlaube in Miet-Caravans gemacht. Der Bus war also nur Transportmittel.

Im zweiten Jahr habe ich eine Multivan Star-Ausstattung eingebaut, damit waren dann Übernachtungen unterwegs auf dem Weg Richtung Bordeaux einigermaßen machbar.

Als wir dann auf die Ferien angewiesen waren, wurde uns UnterkĂŒnfte mieten zu teuer und wir sind mit einem großen Zelt los. Zu fĂŒnft + Hund wird das dann ganz schön eng, außerdem wollten wir mehr anschauen und öfter mal den Übernachtungsort wechseln. Erstmal haben wir nur einen HĂ€nger mitgenommen, damit wir uns im Bus regen können, das ganze Auf- und Abbauen war trotzdem zeitraubend und nervig.

Besser wurde es dann mit einem Columbus Dachzelt, außerdem kamen zu der Zeit die Quetchua Wurfzelte auf. Mit dieser Kombination waren wir schon ziemlich zĂŒgig beim Lagerbau. Im zweiten Jahr habe ich das Dachzelt auf dem Bus dann ganz nach vorne gesetzt und dahinter noch eine Holzterrasse auf einen DachtrĂ€ger gebaut. Das Aus- und Einsteigen von seitlich mit der Leiter ist nĂ€mlich ziemlich nervig, vor allem, wenn man nachts und bei Regen mal kurz raus muss (und schon das eine oder andere Glas lokalen Rebensaftes hinter sich hat). Es ist wesentlich angenehmer, wenn man ebenerdig nach hinten auf die Terrasse und von da aus dann runterklettern kann. FĂŒr die Urlaubsvorbereitung habe ich aber doch immer einen halben Tag rechnen mĂŒssen, bis alles montiert war.

Seit einigen Jahren ist der Bus jetzt fast nur noch Freizeit- und Urlaubsauto und muss nicht mehr unbedingt in Tiefgaragen passen, deshalb habe ich nochmal umdisponiert. Das Dachzelt habe ich verkauft und mir ein Reimo Zwitterdach restauriert und auf den Bus geklebt. Stehhöhe im zusammengeklappten Zustand unterwegs und aufgeklappt ein zweites Stockwerk, außerdem eine sehr gute BelĂŒftung an heißen Sommertagen. Die Aerodynamik ist ebenso gut wie mit Blechdach und besser als mit dem Dachzelt. Bei schnellen Übernachtungen unterwegs passen zur Not alle ins Auto, bei mehreren NĂ€chten auf einem Platz bauen wir noch 1-2 kleine Zelte auf. Gute Entscheidung!!

Und fĂŒr lĂ€ngere Urlaube an einem Platz haben wir uns schließlich noch einen kleinen Rapido-Wohnwagen zugelegt, bei dem man das Dach auf 2m Gesamthöhe runterklappen kann und damit das kleine Ding am Bus hinten dran fast nicht bemerkt. Das ist dann schon ziemlicher Luxus. Der Wohnwagen ist Elternschlafzimmer und die Kinder verteilen sich auf Bus oben, Bus unten und Wurfzelt. Außerdem können wir auch mal zu zweit mit dem Bus los und die Kinder haben trotzdem eine Bleibe am Platz.

Der Bus selbst bleibt jetzt erstmal so. In den nÀchsten Jahren werde ich mich auf Detailoptimierungen in Form von demontierbaren Campingmöbeln usw. konzentrieren. Man braucht ja was zum Basteln. Insgesamt bin ich aber jetzt schon sehr zufrieden.

Gruß, Jens


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