Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

aktueller Austausch, T4 bezogen

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Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon T4_T4 » 01.02.2018, 10:49

Hallo zusammen,

Ich bin neu im T4 Bereich und habe mir gleich m├Ąchtig was vorgenommen.
Ich m├Âchte erst mal die vorliegende Situation schildern, bevor ich meine bisherigen Gedanken zum Vorgehen und Auswahl der Materialien beim meinem Projekt schildere. Vorneweg, es geht nicht darum, einen Bus wieder perfekt zu machen, sondern ich ├╝ber den n├Ąchsten und ggf auch den T├ťV danach zu bekommen und vor allem eine Menge Erfahrung zu sammeln, f├╝r zuk├╝nftige Beurteilungen und Instandsetzungen. Ich habe einen KFZler mit B├╝hne im Bekanntenkreis.

Ich habe einen T4 Caravelle (BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km) erstanden inklusive Standheizung und Bearlock f├╝r 1000 Euro. T├ťV geht bis 10/2018.

Folgende M├Ąngel sind bisher zu Tage getreten:

1. Viele Roststellen an der Au├čenseite der Karosserie, Radh├Ąuser, etc. Teils unbehandelt, teils geschliffen, mit Hammerit und Aufkleber dr├╝ber behandelt. Leider auch an der Windschutzscheibe und der Hackklappe, bzw unter deren Gummis.

2. Bodengruppe an vielen Stellen durchgerostet. Muss raus und neu. Siehe unten.

3. Radkasten innen angerostet, hat mindestens eine Durchrostung.

4. Viele Tr├Ąger verrostet, aber mit Substanz, allerdings mindestens ein Tr├Ąger durchgerostet, muss auf sicher 40 CM ersetzt werden.

5. Zustand der Schweller innen noch nicht bekannt.

6. Schlosstr├Ąger bzw. Halter f├╝r Scheinwerfer sollten ersetzt werden. Sind durchgerostet.

7. Blattrost im Motorraum.

Nun zur Situation:

Ich werde in zwei Wochen an dem Bus f├╝r eine Woche arbeiten in einer beheizten Garage. Wir werden die meisten Tage zu zweit sein, teilweise zu dritt. Werkzeug reichlich vorhanden.

Mein Plan ist, den Bus in dieser Zeit soweit es geht zu entrosten:

1. Bodengruppe Rost entfernen mit Zopfb├╝rste und CSD Scheibe mit Entroster (Fertan) behandeln und dann erst mal ├╝berkleben mit Epoxidharz, damit es dicht ist. Im Sommer durch ein Austauschblech oder etwas anderes (Was ist hier erlaubt? Kann man auch etwas anderes als Blech verwenden?) ersetzten. Dann auch noch mal die Tr├Ąger von innen behandeln.

2. Unterboden und alle gut zug├Ąnglichen Teile mit Zopfb├╝rste und CSD Scheibe entrostetn mit Entroster (Fertan, macht hier auch Pelox oder Deox Sinn?) behandeln. So erst mal ├╝berbr├╝ckend konservieren.

3. Schweller und andere zug├Ąngliche Hohlr├Ąume erst mit Wasser Sp├╝len (Kann man da irgendwie mit einem Hochdruckreiniger rein?), dann Owatrol ├ľl oder Fulid Film (Welches eignet sich besser?) behandeln, ggf sp├Ąter noch mit Mike Sanders.

4. Schlosst├Ąrger tauschen, darunter liegende Teile vorher Rost entfernen mit Zopfb├╝rste und CSD Scheibe mit Entroster (Fertan) behandeln.

5. Wie kann ich die Teile, welche nicht so gut zug├Ąnglich sind, ich ggf. vorher einiges ausbauen muss, nach Rost entfernen und Fertan weiter versiegeln. Ich dachte an Brantho 3 in 1. Optik spielt bei diesem Bus kaum eine Rolle.

6. Sobald ich wieder Urlaub nehmen kann, w├╝rde ich dann gerne das Ganze ├╝berarbeiten versiegeln. Nach dem Entfernen der Reste von Fertan, w├╝rde ich dann die n├Âtigen Schwei├čarbeiten durchf├╝hren. Anschlie├čend mit Bratho Korrux oder 3 in 1 oder Grundierf├╝ller 400 grundieren. Welche Vorteile hat es erst mit Brantho Korrux oder Grundierf├╝ller zu grundieren? Reicht es ggf. mit verschiedenfarbigen Schichten 3 in 1 aufzutragen? Kann man noch etwas als Schlagschutz empfehlen?

7. Die Karosserie soll in den ersten beiden Arbeitsphasen unangetastet bleiben, sp├Ąter dann mit Pelox und Deox vorbehandeln und dann Brantho 3:1 dr├╝ber, ggf Klarlack, je nachdem.

Ich w├╝rde mich sehr freuen, einiges an Anst├Â├čen zu bekommen, wenn Ihr meine Denkfehler offenlegt und meine Vorgehensweise sinnvoll wird ´üŐ.R├╝ckfragen sind nat├╝rlich gerne gesehen. Fotos stelle ich ein sobald ich sie hier hochgeladen bekomme.

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Beste Gr├╝├če und vielen Dank f├╝r Eure M├╝he!
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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon bullifried » 01.02.2018, 15:09

Moin,
erstmal herzlich willkommen.
Ich w├╝rde sagen: fahr den T├╝v ab und verschrotte das Teil. Ein Kumpel von mir hatte vor zwei Jahren mal einen T4 Kasten f├╝r 360,- gekauft, der weitaus besser aussah.
Gruss :cafe

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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon TottiP » 01.02.2018, 15:52

Ja, sehe ich auch so. Minimalinversiv am Leben erhalten und den T├ťV verbrauchen.
Gru├č, Totti
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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon Paul S. » 01.02.2018, 17:32

Na der ist doch sch├Ân gleichm├Ą├čig verschlissen und kann nach Ablauf des T├ťV mit gutem Gewissen ungesandert gequadert werden.
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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon *Wolfgang* » 01.02.2018, 22:15

Wenn es die Technik nach Ablauf des T├ťV noch hergibt: L├Âcher zuschwei├čen und probieren ob er nochmals durchgeht. Ich w├╝rde aber keinesfalls gr├Â├čere Summen oder Aufwand da rein stecken.
Viele Gr├╝├če

Wolfgang

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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon Turbofeind » 01.02.2018, 22:55

Mahlzeit

Hol dir Blech ich nehm da immer 1 mm setz flicken auf die L├Âcher versiegel das mit akr├╝l. Bisschen Farbe dr├╝ber und gut von au├čen nur schwei├čen wo muss an radlauf und schweller und wahrscheinlich auch die Einstiege. Den Rest machst mit kunstharzspachtel das h├Ąlt dann f├╝r zwei Jahre. Kommt ganz drauf an wie geschickt ihr seid :suff

Gruss Christian

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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon T4_T4 » 02.02.2018, 11:03

Moin danke erst mal f├╝r Eure Antworten!

Ja es geht auch eher nicht darum, da viel reinzustecken. Ich glaube, was nicht ganz klar ist: Ich sehe das eher als lehrreiches Objekt an. Mit meiner wenigen Erfahrung bin froh einen Bus zu haben, der mir noch gar nicht so sehr ans Herzgewachsen ist und der keinen besonderen Wert besitzt. Daran kann ich basteln, ohne mir ein wertvolleres St├╝ck zu verbasteln. Au├čerdem lerne ich f├╝r die Zukunft, von was ich besser die Finger lassen sollte und kann bei der Besichtigung besser bewerten.

Ich bin froh um allle Tipps, wie ich minimalinvasiv arbeiten kann. Deswegen war meine Idee eben: Alles was mehr oder weniger zug├Ąnglich ist mechanisch entrosten, dann einen Wandler drauf um einen Stopp zu setzten, dann ggf vor dem T├╝v das zu tun, was ihm eine Chance gibt.


Totti, was meinst Du im vorliegenden Fall mit minimalinvasiv.

Christian, schon mal danke f├╝r Deine Tipps, da komme ich ggf noch mal drauf zur├╝ck, klingt als h├Ąttest du da Erfahrung mit :)!

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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon BUSbahnhof » 03.02.2018, 22:08

Ein Stop wirst du auch mit Rostumwandlerzeug dort nicht mehr setzen :mrgreen:

Die Mike Sanders Behandlung solltest du dir Sparen. Hol dir lieber ne g├╝nstigere Spr├╝hversion f├╝r deinen Rosti ;-)

Dann wie schon gesagt den T├╝v abfahren und verwerten.
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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon TottiP » 03.02.2018, 22:27

Minimalinversiv w├Ąre f├╝r mich fahren und nur auf den ├ľlstand achten.
Ehrlich, an dem Auto kann man noch nicht mal was lernen, au├čer "wie flicke ich meine Dose" vielleicht. Jedes Geld ist hier fehlinvestiert...
Gru├č, Totti
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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon *Wolfgang* » 03.02.2018, 22:40

Ja Totti, da kommen die Rettungsversuche wahrscheinlich 6 - 8 Jahre zu sp├Ąt.
Viele Gr├╝├če

Wolfgang

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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon BUSbahnhof » 03.02.2018, 22:56

Lernen kann man da schon etwas.
Vor allem das man nicht 1000 Euro f├╝r so etwas ausgibts :looser

Der Verk├Ąufer wird sich jetzt noch freuen.
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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon Turbofeind » 04.02.2018, 01:15

Mahlzeit

Leute nu gebt dem Mann /buss mal ne Chance. Klar ist das ein rosteimer aber beim t3 w├╝rde die Spr├╝che kommen wie "viel spass beim Projekt" oder "alles kein Hexenwerk " und so weiter. Bei dem Auto kann man die Bleche selber anfertigen also als ├╝bungsobjekt find ich den gut und ne Tafel Blech Kost gerade mal Ca 30 Euro. Und wenn Mans etwas geschickt macht sind auf alle F├Ąlle nochmal 2 Jahre drinn

Gruss Christian

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Re: Beratung f├╝r eine Instandsetzung T4 BJ 1997, 1,9L, 68PS, ABL, 430 000 km Caravelle

Beitragvon BUSbahnhof » 04.02.2018, 02:42

Dem stimme ich ja auch zu, obwohl der Preis zu teuer war.
F├╝r den Anfang kann man sich an dem in Sachen Blecharbeit ├╝ben.
Gef├Ąhrlich wirds erst wenn die tragenden Teile zu stark betroffen sind.
Bei der T4 Pritsche von einem Bekannten konnte man die Kabine schon anheben :mrgreen:

Doof w├Ąre allerdings wenn noch mehr Arbeiten als "nur" die Blechgeschichten anfallen. Dann wirds schnell ein Fass ohne Boden.
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Beitragvon TottiP » 04.02.2018, 08:43

...und beim t3 w├╝rde ich auch sagen "such Dir eine bessere Basis".
Irgendwann ist es eben einfach vorbei.
Gru├č, Totti
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